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La Gomera – die Romantische

Um La Gomera von seiner schönsten Seite kennen zu lernen, machten sich 15 Wanderer aus Oberfranken am 11.04.2016 mit dem Bus zum Flughafen Nürnberg auf den Weg. Die Anreise dauerte für eine Reise auf eine Kanarische Insel verhältnismäßig lange, da ab Teneriffa mit der Fähre noch übergesetzt werden musste. Jedoch überzeugt bei Ankunft sofort die Ruhe und Ursprünglichkeit, und alles ist vergessen.

Von Kulmbach aus ging es mit einem Bus der Firma Rabenstein nach Stuttgart und dann im Nonstop Flug nach Teneriffa. Dort angekommen ist die Transferzeit ca. 20 Minuten zum Hafen in Los Christianos und nach weiteren 30 Minuten waren dann bereits die Teilnehmer der Gruppenreise, die von Sebastian Fick begleitet wurde, auf der Fähre nach San Sebastian auf Gomera. Die Fährüberfahrt dauert ca. 40 Minuten und wurde bei leichtem Regen von den Teilnehmern sehr genossen. Einen kleinen Eindruck der Vielfältigkeit der Landschaft der Insel vermittelte dann bereits der weitere Transfer mit dem Bus von San Sebastian nach Valle Gran Rey. Ausgangspunkt unserer Wanderungen, vor allem aber auch Standort unseres Hotels. Das Hotel Valle Gran Rey ist ein gutes Mittelklassehotel, wunderbar am Meer gelegen, ideal für eine Wanderwoche geeignet.

Am ersten Wandertag ging es nach einem guten Frühstücksbuffet bei herrlichem noch nebligem Wetter, an die Nordwestküste Gomera´s. Mit fantastischen Aussichten und spektakulären Ausblicken begann um ca. 9.15 Uhr eine ausgesprochen schöne Wanderung mit viel grün, vielen Pflanzen und mit herrlichen Ausblicken. Neben der Wanderung gab es auch noch als Höhepunkt die Demonstration der weltberühmten Silbo Pfeifensprache, mit der sich die Einwohner La Gomeras noch vor einigen Jahrzehnten über Höhen und Tälern hinweg verständigen konnten.

 

Erwartungsvoll begann dann der nächste Tag mit der Wanderung durch den Regenwald. Die anspruchsvollste und anstrengendste Wanderung der Woche, die diesen berühmten Nebelwald, der als Nationalpark Gomeras ausgewiesen ist, einen ganz besonderen Reiz verleiht.

Den freien Tag der Woche nutzten fast alle Teilnehmer für eine Fahrt auf das offene Meer um Delfine, Wale und Schildkröten zu beobachten. Schon nach ein paar hundert Metern Nähe des Hafens sprangen uns die ersten Delfine entgegen. Am Ende der Schifffahrt gab es noch frischen, sehr leckeren Thunfisch für alle Gäste. Ein heimliches Highlight der Reise!

Bei unserer nachfolgenden Wanderung wurde die Nordküste Gomeras erkundetet. Unser Startpunkt war das Dörfchen Hermigua, mit dem angeblich gesündesten Klima der Welt. Durch Bananenplantagen zog sich der Aufstieg ca. 2 Stunden und 250 Höhenmeter erreichten wir den Bergrücken von Los Montes. Weiter ging es auf tolle Höhenwege. Auch beim Abstieg konnte immer man immer wieder die wunderschöne Natur und den Blick auf das tiefblaue Meer genießen. Am Strand von La Caleta hatten wir Gelegenheit noch ein bisschen zu faulenzen.

Unsere vierte Wanderung führte uns zum Hirtenpfad in mitten des Nationalparks. Mit beeindruckenden Blick in das Palmental und auf die Fortaleza, dem Tafelberg. Dann später entlang alter Häuser und Terrasse bis wir dann das Ziel Chipude erreichten. Zum Abschluss kehrten wir dann noch einmal bei Sonja ein und ließen die herrlichen Wanderungen Revue passieren.

 

Zum Abschluss war dann noch einmal ein Ruhetag für alle eingeplant. Auch das man noch einmal in Ruhe die schöne Lage des Hotels am Strand von Valle Gran Rey nutzen konnte und einen herrlich entspannten Tag verbrachten.

In Oberfranken angekommen waren sich die Teilnehmer einig – eine wunderschöne Wanderwoche die einmal mehr aufgezeigt hat, das Gomera ein Paradies für Wander- und Naturfreunde ist. Atemberaubende Landschaft, wilde Schönheit, imposante Schluchten, herrliche Täler, unzählige Palmen und ein märchenhafter Zauberwald beeindruckte alle.

Ein herzliches Dankeschön gab es besonders für Carlo Caruso den schwäbisch-italienischen Wanderführer der mit viel Wissen und Können den Teilnehmern Gomera mit großer Begeisterung näher brachte.