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Fahrt zum Salzburger Adventssingen im Dezember 2016

Das schönste Kompliment, das man einer Fahrt machen kann, ist wahrscheinlich der Satz „Schade, dass wir nicht mehr Zeit gehabt haben“.

Die Zeit dieser abwechslungsreichen Tour verging aber auch wirklich wie im Flug – schon bei dem kurzen Stopp, den wir vor der Ankunft in Salzburg in Schloss Hellbrunn einlegten. Der dortige Weihnachtsmarkt ist zauberhaft. Nicht nur wegen des individuellen Warenangebotes (fast ausschließlich Handgearbeitetes), sondern auch wegen der reizvollen Atmosphäre: Kleine hölzerne Buden, dazwischen eine durchgängige Weihnachtsdeko aus ausschließlich roten Glaskugeln in unterschiedlichen Größen an grünen Zweigen. Wir wären gerne länger geblieben.

Hauptattraktion der Salzburgfahrt war natürlich wieder das Adventssingen im Festspielhaus. Seit 2005 gibt es dort in jedem Jahr eine neue Inszenierung. Diesmal standen Maria, ihre ebenfalls schwangere Base Elisabeth, jede Menge Engel, Hirten und ein bisschen auch Josef im Mittelpunkt. Chor und Hirtenkinder zauberten wieder jede Menge Gänsehauteffekte.

Eine Führung durch Salzburg brachte uns am nächsten Morgen die Höhepunkte dieser interessanten Stadt näher; ein Abstecher ins Domquartier stellte sich als besonders lohnenswert heraus: Dort haben Studenten eine höchstinteressante Studie über Rembrandts „Betende alte Frau“ zusammengestellt. Das Bild war mit allen Mitteln moderner Untersuchungstechnik durchleuchtet und auf seine unterschiedlichen Schichtungen untersucht worden – Blattgold auf Kupferplatte, darüber Grundierung und verschiedene Farbschichten - und wurde nun mit modernster Wiedergabetechnik dem staunenden Besucher präsentiert: Eine unsichtbare Hand bemalte eine der „Alten Frau“ nachempfundene Büste, Schicht für Schicht, mit interessanten Erklärungen zur Vorgehensweise Rembrandts. Überaus eindrucksvoll!

Die Heimreise per Bus gestaltete sich – wie auch schon die Hinreise – problemlos.